Zahnersatz - Prothetik

Es gibt Situationen in der Zahnheilkunde, in denen eine herkömmliche Füllung nicht mehr ausreichend zu befestigen ist, sei es dass eine Zahnwand weggebrochen ist oder der zu behandelnde Zahn eine Wurzelfüllung bekommen hat. Selbstverständlich gibt es auch größere Restaurationsforderungen wie bei Sanierungsfällen oder bei alten untauglich gewordenen Zahnersatzversorgungen.

Die geringst mögliche Versorgungsform ist die Krone oder deren Sonderformen, etwa wie die Teilkrone oder Inlay. Sind Sie gesetzlich versichert, so erhalten Sie in der Standartversorgung im vorderen Bereich halb mit Keramik überzogene Kronen, und im hinteren Bereich die sogenannte Vollgusskrone, eine Krone die vollständig aus einem Metall besteht, zumeist silberfarben. Ab hier können Sie je nach persönlichem Anspruch weitere keramische/zahnfarbene Verblendungen hinzubestellen. Der Zuschuß durch die gesetzliche Krankenkasse bleibt immer der Gleiche.

Weitere Wahlmöglichkeiten ergeben sich durch die Wahl des Materials. Die Spanne reicht von günstigem NEM (NichtEdelMetall Legierung) über goldreduzierte Legierungen (ein Teil des Goldes wird z.B. durch Silber, Kupfer oder Palladium ersetzt) bis hin zu hochgoldhaltigen Legierungen (ca. 97% Gold und Platin). Das vollkeramische Material Zirkonoxid ist ein metallfreies Gerüstmaterial, das in den vergangenen 10 Jahren eine hohe Praxisreife erlangt hat.

Teilprothesen gibt es in einer reichen Vielfalt. Von einfachen Klammerprothesen, bei denen der Halt über silberfarben, sichtbare Klammern erreicht wird über Prothesen mit versteckten Druckknöpfen bis hin zu sogenannten Teleskopprothesen reichen die Möglichkeiten. Die einfacheren Teilprothesen besitzen immer einen Metallbügel, entweder am Gaumen oder im Unterkiefer vor der Zunge, die sehr aufwendigen Teleskopprothesen sind im Idealfall ohne jedwede Klammer oder Bügel herstellbar, gleichsam einer großen Brücke.

Vollprothesen erzielen ihren Halt im Munde durch den Saugeffekt, der durch den Speichel und eine gut passende Prothese gegeben wird. Mit zunehmendem Lebensalter wird oftmals eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten erforderlich. Medikamente gegen hohen Blutdruck, zu hohen Blutzucker oder Hormonpräparate haben alle einen negativen Einfluß auf den Speichel, so dass der Saugeffekt stark herabgesetzt wird. In diesen Fällen bieten Implantate hervorragende Verbesserungsmöglichkeiten.

Ein eigener Praxistechniker mit dem Spezialgebiet der keramischen Restauration und die Tatsache, dass die Zahnärzte Dr. S. Richardt und Zahnarzt F. Spieker ebenfalls das zahntechnische Handwerk erlernt haben bietet Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit für eine perfekte Restauration.

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