CMD – Therapie

Wir alle haben davon schon einmal gehört. Ein Großteil der erwachsenen Bevölkerung arbeitet unbewusst, zumeist nachts mit den Kaumuskeln. Unsere Umwelt ist für den Einzelnen wesentlich hektischer, stressvoller und schnelllebiger geworden. Diese tagsüber erlebten Belastungen werden oftmals des Nachts, unbewusst, durch Pressen oder Knirschen, laut oder zumeist leise, verarbeitet. Hierbei kann eine Überaktivität der Kiefermuskulatur mit der Folge des Arbeitens beider Zahnreihen aufeinander mittelfristig zu folgenden Symptomen führen:

  • empfindliche Zahnhälse
  • Nackenschmerzen
  • Migräne
  • Mundöffnungsschwierigkeiten
  • Muskelschmerzen im Bereich der Kiefermuskeln
  • Kopfschmerzen beim Aufwachen
  • Zahnhalsdefekte
  • Zahnfleischrückgang ohne Entzündung des Zahnfleisches

Beim nicht beeinflussbaren Zähnepressen sind einige der stärksten Muskeln des menschlichen Körpers beteiligt. Von der Natur geschaffene optimale Hebelverhältnisse erlauben dem Menschen enorme Beißkräfte. Die normalerweise drei- bis fünfmalige Nahrungsaufnahme über den Tag verteilt führt zu keinerlei Schäden. Läuft allerdings dieses unnatürliche Arbeiten der Zahnreihen aufeinander des nachts unbewusst ab, können oben genannte Schäden die Folge sein. Selbstverständlich ist solches auch tagsüber möglich, in Situationen, in denen der Betroffene einer besonderen Anspannung oder Konzentration unterliegt.

Studien ergaben, dass regelmäßige Zähneknirscher und Presser mindestens 6 mal mehr und höhere Beißkräfte mit der Zeit entwickeln, als jene, die dies nur gelegentlich mal tun. Diese Menschen erreichen also dauerhafte Beißkräfte, denen die Natur auf Dauer nicht wiederstehen kann, dass heißt, Zähne und sämtliche umgebende Strukturen nehmen dauerhaften Schaden.

Eine ganzheitliche Therapie stützt sich im Besonderen auf eine exakte Diagnose:

  • Funktionsdiagnostik
  • Feststellen von individuellen Belastungen
  • Sichtbare Schäden des Gebisses

In der Therapie setzen wir neben den herkömmlich bekannten Kunststoffschienen im Ober- oder Unterkiefer  in harter oder weicher Form das aus Nordamerika kommende NTI-System ein. Es bietet neben seiner geringen Größe (siehe Foto) eine medizinisch, logisch nachvollziehbare Theorie, die nach relativ kurzer Zeit eine subjektiv feststellbare Besserung der Symptome bietet.

Das System arbeitet mit einem in jedem Menschen vorhandenen Schutzreflex, der Nachts bei geistiger Abwesenheit sicher für das Funktionieren des NTI-Systems garantiert.

Weitere Therapiemöglichkeiten sind:

  • physiotherapeutische Anwendungen
  • Einbeziehen eines Orthopäden oder Chiropraktiker
  • TENS Eigenbehandlung
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