Sollte wieder aller Putzbemühungen trotzdem mal ein Loch im Zahn zu reparieren sein, so bieten wir Ihnen neben dem Füllungswerkstoff der gesetzlichen Krankenkasse, dem Amalgam, sinnvolle bis optisch sehr ansprechende, Alternativen an.

Amalgam ist also nach wie vor in der Zahnheilkunde ein bewährter Werkstoff der sich gut verarbeiten lässt. Da jedoch zum Beispiel bei Schwangeren oder Kindern die offizielle Empfehlung der Amalgamvermeidung besteht, sollte jeder Patient/In sich selbst die Frage stellen, wieso denn diese Vorsorgemaßnahme nicht auch für ihn gilt? Wird er/sie etwa weniger durch die Inhaltsstoffe des Amalgams belastet? Sicherlich nicht. Da sämtliche Alternativen zu dem Amalgam aufwendiger zu verarbeiten sind und daher zuzahlungspflichtig, was mit unter sich nicht jeder leisten kann, bieten wir ausschließlich aus diesem Grunde das Material noch als Füllungsmaterial an.

Kunststoff oder Komposite genannt, muß als erste preisliche und optische Alternative zu Amalgam als Reparatur eines Lochs im Backenzahn angesehen werden. Die Füllung ist zahnfarben und daher kaum sichtbar. Hierfür verwenden wir ein hochaktuelles, marktbekanntes Material mit exzellenten Festigkeitswerten. Dort, wo eine Füllung von ihrer Größe her noch vertretbar ist, ist eine solche Kunststofffüllung einbaubar. Ihre Haltbarkeit liegt auf dem Niveau einer Amalgamfüllung. das heißt, auch die Kunststofffüllung unterliegt einem Verschleiß und muß nach einer relativen Zeit von ca. 6 Jahren erneuert werden. Dies weisen vergleichende Studien aller denkbaren Füllungsmaterialien aus. Die Kosten werden flächenbezogen abgerechnet und liegen in den meisten deutschen Praxen zwischen 50 und 150€ .

Inlays oder Einlagefüllungen sind wesentlich dauerhafter und bedeuten ein Mehr an zahntechnischer Arbeit und ein Mehr an Kosten aber auch ein Mehr an Haltbarkeit und Sicherheit. Sie werden wie Kronen oder Brücken zahntechnisch angefertigt, benötigen eine zweite Behandlungssitzung und liegen preislich deutlich über den Kunststoffplomben. Die Keramikfüllungen stellen derzeit sicherlich ästhetisch und funktionell das Optimum der Füllungstherapie dar, die Goldinlays sind genauso haltbar und sind vielleicht für Manchen der Farbe wegen wertvoller. Dies sind Entscheidungen, die Sie für sich selbst nach entsprechender Aufklärung treffen werden.

Veneers stellen ebenfalls eine sehr dauerhafte Restaurationsmöglichkeit an Frontzähnen anstatt von Füllungen oder Kronen dar. Die Herstellung ist der der Keramikinlays vergleichbar und das geringe Abschleifen des betroffenen Zahnes stellt einen hervorzuhebenden Vorteil gegenüber einer Krone dar. Lediglich die von vorne sichtbare Fläche oder etwa die abgebrochene Ecke wird durch das Veneer (Keramikschale) ersetzt. Auch sogenannte Zahnumformungen, zum Beispiel wenn Zähne lückig oder nur als Spitze gewachsen sind, ermöglichen mit dem Veneer eine natürliche Zahnform zu schaffen.

Das Bleaching oder auch Aufhellen der Zähne genannt gehört sicherlich auch in den Bereich der ästhetisch oder optisch korrigierenden Zahnmedizin. Ähnlich dem Aufhellen oder Blondieren der Haare werden beim Bleichen Farbstoffe innerhalb der Zähne chemisch aufgebrochen ohne jedoch die Struktur des Zahnes zu verändern, so dass hinterher lediglich ein hellerer Zahn zu erkennen ist. Die chemisch veränderten Farbstoffe im Zahn bleiben an Ort und Stelle liegen, der Zahn erfährt keinen Material oder Substanzverlust. Mitunter sind für eine gewisse Zeit empfindlichere Zähne festzustellen, die ggf. mit einem Zahnlack wieder beruhigt werden können. Ein ungenauer Auftrag von Bleichmaterialien, wie er oft bedingt ist durch die frei am Markt käuflichen Bleichmittel kann zu dauerhaften Zahnfleischrückgängen führen. Wir bevorzugen daher das sogenannte Schienenbleichen, das sehr gezielt das Bleichmittel an die gewünschten Stellen bringt, ohne die Nachbarschaft zu schädigen. In sehr hartnäckigen Fällen steht uns zusätzlich noch das Laserbleaching zur Verfügung. Grundsätzlich sollte die Zahnaufhellung, wenn gewünscht,  vor dem Anfertigen einer Restauration erfolgen, so dass der Zahntechniker die neue Farbe in der geplanten Restauration umsetzen kann.

Behandlungen, die nur aus optischen oder ästhetischen Gründen geplant sind, werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Zu diesen Behandlungen werden private Vereinbarungen getroffen.

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